Hiermit
stellen wir den Antrag, dass die Gemeinde Auenwald schnellstens Fördermittel
aus dem Impulsprogramm Breitbandinitiative Ländlicher Raum der Landesregierung
zur Erweiterung des Hochgeschwindigkeitszugangs ins Internet (Breitband), evtl.
auch als Modellprojekt, beantragt.
Laut
Landrat Fuchs gehört „Breitbandversorgung zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen
Infrastruktur und ist unverzichtbarer Standortfaktor“. Der Landrat hat den
Kommunen Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln zugesagt (BKZ vom 17.
Januar 2008). Diese Hilfe sollte seitens unserer Gemeinde dringend genutzt
werden.
Wie
bekannt, ist die Breitbandversorgung in unserer Gemeinde insgesamt dürftig, in
manchen Ortsteilen ein Hochgeschwindigkeitszugang ins Internet nicht vorhanden,
was insbesondere für unsere Gewerbetreibenden, aber auch für Privatleute, einen
erheblichen Standortnachteil darstellt. Dass die Gemeinde die von den
Betreibern verlangten erheblichen Zuschüsse nicht tragen kann, ist Konsens
gewesen. Umso mehr sollten wir uns um die Aufnahme in das Impulsprogramm
bemühen.
„Wir
beantragen die Information des Gemeinderates über die Kosten, die durch den
Neubau des Krankenhauses in
Begründung:
In der
letzten Sitzung sagten Sie, dass die Kämmerer der Gemeinden über die
voraussichtlich auf die Kommunen zukommenden Kosten informiert worden sind.
Wenn konkrete Daten vorliegen, sollten sie umgehend für unsere Bürger
veröffentlicht werden, die ja letzten Endes diese Kosten finanzieren müssen“.
Wir
beantragen die Erstellung eines Armutsberichts nach den für Deutschland
geltenden Kriterien für die Gemeinde Auenwald. Für die betroffenen Kinder soll
ein Kinderpass eingeführt werden.
Wir
möchten insbesondere wissen:
-
Wie viele Hartz
IV-Empfänger leben in unserer Gemeinde?
-
Wie viele Kinder sind von nach den o.g. Kriterien von Armut betroffen?
-
Für wie viele Kinder wird in den
Kindergärten eine Preisreduzierung auf Grund ihrer sozialen Lage vorgenommen? Sind das alle in Frage kommenden Kinder?
-
Wie viele Kinder aus
unterstützungsbedürftigen Familien besuchen die Betreuung in den Grundschulen? Welche Kosten sind
dafür von diesen Familien zu tragen?
-
Sind Kinder unserer Gemeinde, die
nach dem Sozialgesetz Unterstützung erhalten müssten, von den Streichungen der
Essenszuschüsse der Stadt Backnang für die Pestalozzischule betroffen?
Wir möchten alle Kinder in unserer Gemeinde fördern, wo immer das möglich
ist. Die Gemeinde Auenwald hat bereits in der Vergangenheit sehr viel für die
Kinder getan und tut es heute noch, wie man in den Haushaltsplänen nachlesen
kann.
Darüber hinaus sollte eine Förderung aber insbesondere einsetzen, wenn die
Familien selbst die Mittel, die für Essen und eine Teilhabe am alltäglichen
Leben der Altersgenossen nötig sind, nicht aufbringen können.
Ein „Kinderpass“, ähnlich dem, der in Allmersbach eingeführt werden soll,
wäre denkbar. Für einen solchen Pass müsste von dem betroffenen Personenkreis
ein Einkommensnachweis vorgelegt werden.
Was genau unterstützt werden soll, wäre im Gemeinderat zu beschließen;
möglich wären u.a. Vergünstigungen für das
Schwimmbad, die Mensa im Bize oder an anderen
Schulen, Förderung von Klassenfahrten über die Schulsozialfonds, Ermäßigungen
bei Vereinsbeiträgen oder für die Jugendmusikschule.